Smarter Baselbiet

Deponien und Laufental – darüber sollen wir in zwei Wochen abstimmen. Soll der Aushub der (intensiven) Bautätigkeiten im Laufental abgelagert und damit zwei Quellen stillgelegt werden? Der Ausgang ist ungewiss. Was mich etwas verwundert, ist, dass ein Kanton, der viel für Innovationen (Inspiration for Business) und Life Science ausgibt, nicht in der Lage ist, über intelligente Lösungen nachzudenken. Wenn ein Haus gebaut wird, gibt es einen langen Planungsprozess. Zeit genug also, um zu überlegen, was mit dem Aushub gemacht werden soll.

Das „cradle to cradle“-Prinzip (zu dt. „Wiege zu Wiege“) besteht daraus, die Prozesse in einem Kreislauf zu planen. Aushub besteht aus diversen Stoffen wie Humus, Lehm, Steine etc. In früheren Zeiten wäre es undenkbar gewesen, dies weit weg zu deponieren. Damit auch noch Quellen stillzulegen, weil es ja „noch andere“ hat, ist vom ökologischen Standpunkt sehr bedenklich. Es sollten also smarte Lösungen gefunden werden.

Damit dafür Zeit bleibt stimme ich Nein zum Richtplan.

Autor: Pia Fankhauser

Nicht nur links denkend. Menschen, Politik, Medizin, Technik und das Leben beschäftigen mich.

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