Zyschtigs-Posse

Eigentlich schaue ich Herrn Blocher nicht mehr zu. Aber gestern Abend blieb ich doch beim „Club“ hängen. Seither frage ich mich, ob es ethisch zu verantworten ist, dass jemand öffentlich so blossgestellt wird. Aber da er es ja selber so will und sein Hampelmann es nicht verhindern kann/will, muss es wohl so sein. Hat irgendjemand verstanden, was Herr Blocher sagen wollte? Kann mir irgendjemand den Sinn dieser Sendung erklären? Oder soll uns die Frühform einer Demenz vorgeführt werden?

Schade

ist, dass die Flexibilisierung des AHV-Alters nicht angenommen wurde. Gerade für Frauen hätte sie Verbesserungen gebracht.
ist, dass die Unverjährbarkeit für pornographische Taten an Kindern angenommen wurde. Nun verjähren zwar Mord und andere Scheusslichkeiten, aber nicht diese Taten.
ist auch, dass nicht mehr die freie Schulwahl unterstützen konnten.
Es zeigt einmal mehr, dass Abstimmungen, die über Drohungen geführt werden, am meisten Erfolg haben.

Pech

Leider verlief der gestrige Tag nicht so wie gewünscht. Meine Motion wurde nicht beraten, da sich der Landrat als äusserst diskussionsfreudig erwies und wir von 44 Geschäften nur 21 erledigen konnten. Dann fiel der Topskorer des UHC Landrat schon nach einer Minute mit einem Oberarmbruch aus (gute Besserung aus der Linkskurve!) und wir verloren das Spiel gegen die Wirtschaftskammer mit 4:5. Das Essen danach war angesichts der Tatsache, dass unser Kollege im Spital lag, nur noch Nebensache. So kanns gehen. Nun hoffen wir auf rasche Heilung.

gesagt – getan

Hier habe ich ja angekündigt, dass ich eine Entscheidung fällen werde. Nun habe ich es getan: per sofort bin ich aus dem Fraktionsvorstand zurückgetreten. Nicht, dass das nun hohe Wellen werfen würde. Eigentlich ist es wohl eher so, dass das für die einen eher Grund zur Freude ist und den alleralllermeisten ist das völlig egal. Was es auch sein sollte. Irgendwie wusste ich gar nicht, was ich da sollte, ausser mich aufzuregen. Ein Amt weniger also.

Heute aus dem Landrat

Verbringe meinen Mittag alleine mit dem Laptop im Vorzimmer des Landratssaales. Auch das muss sein. Versuche, meine Vorstösse (ja, schon wieder…) durchzubringen. Meine Motion betreffend Pro Kopf-Beitrag für die Spitex will die Regierung nicht und wahrscheinlich auch viele andere. Werde noch ein bisschen recherchieren. Heute Abend steht dann das traditionelle Unihockey-Spiel gegen die Wirtschaftskammer an. Es bewegt sich also etwas 😉

kalt

Wir bekommen Sonnenkollektoren aufs Dach. Ist ja an sich eine gute Sache. Nur die Jahreszeit ist falsch gewählt. Seit drei Tagen machen wir Katzenwäsche und ich gehe mit Freuden zur Arbeit, weil es dort schön warm ist. Morgen soll es dann funktionieren. Wenigstens haben wir dann viel Wasser gespart…

Weblog richtig

So ein Web-Tagebuch hat es in sich. Frau kann zurückblättern und staunen, was sich da alles zusammenträgt. Zudem habe ich ja auch eine, zwar kleine, aber immerhin, kapitalistische Ader. Habe alle repräsentativen Anlässe auf der Taggeldabrechnung des Landrates aufgeführt. Zum Glück habe ich ja ein gewisses Mitteilungsbedürfnis und konnte so alles fein säuberlich auf die Liste übertragen. Da freut sich auch die SP, bekommt sie dann doch mehr Mandatssteuern 😉

Neubeginn

Mit Kursen, die zwei Wochen dauern (mit Unterbruch allerdings), ist es so eine Sache. Man lernt neue Leute kennen, sehr interessante übrigens, sieht neue Dinge, lernt seine Grenzen kennen und seine Fähigkeiten. Dann kommt unweigerlich wieder der Alltag. Dann: die Entscheidung. Es wird wohl nicht die letzte bleiben. Genaueres dann, wenn sie ausgesprochen wird.

Geschafft

ganze Woche:
– Praktikantin betreut, ca. 40 PatientInnen behandelt
Dienstag
– Mittag: Sitzung des SP Frauen Forums in Basel
Abend: Vorstandsitzung Kinderspitex NWS in Aarau

Mittwoch
– Abend: Sitzung der PräsidentInnen der Spitexvereine BL in Liestal
Donnerstag
– Gespräch mit Handwerker über Fenster
– Abend: Symposium zur interdisziplinären Medizin in Zürich
Freitag
– Sitzung der VGK in Allschwil
Gespräch mit Handwerker über Boden
– Essennachschub organisieren
– Wäsche waschen
Samstag
– Mitgliederversammlung der Fachgruppe Physiotherapie in der Geriatrie in Winterthur
und tschüss
in zwei Wochen bin ich wieder da – weitergebildet!

Von fallenden Knöpfen und anderen Widerwärtigkeiten

Es fing mit dem Knopf an, den ich plötzlich in der Hand hielt. Eigentlich gehörte er zur neuen Bluse, aber er fiel einfach ab. Dann fehlten beim neuen Staubsauger Teile, die ich mühsam im Geschäft einfordern musste. Der Staubsauger musste mich dazu begleiten. Dazu passte dann auch, dass ich mein Auto gestern Nacht in Baden nicht mehr fand (falsches Parkhaus). Als ich es gefunden hatte, fand ich dafür die Autobahn nicht mehr. Nachts um halb zwölf durch Gebenstorf und Birmenstorf getuckert, dann endlich freie Fahrt. Eine Tunnelröhre gesperrt. Irgendwann war ich zuhause. Es war schon heute. Ich weiss, es gibt Schlimmeres. Oder Kleider mit Reissverschluss.

Obama am Pouletstand

Heute gehört: „Hat ja klar gewonnen, der Obama“. „Ja, ja, ich habe schon lange gesagt, dass der gewinnt und dass er nach zwei Wochen erschossen wird.“ „Was nach zwei Wochen? Ich habe gesagt nach vier.“ „Ja, dann kommt wieder ein Weisser.“ „Warum?“ „Der Vize ist doch weiss, also kommt wieder ein Weisser.“ „Ja, klar.“ Die jungen Männer packten ihre frisch gebratenen Pouletteile und fuhren davon.
Was gibts da noch zu sagen? Hoffentlich nicht!

Slug

Wenn ich doch schon beim Thema bin: wenn frau mich bei slug.ch sucht, dann erscheint Philipp Fankhauser. Mit dem bin ich übrigens nicht verwandt. Obwohl wir wahrscheinlich denselben Bürgerort haben. Die Fankhausers kommen aus dem Emmental und haben sich kräftig vermehrt. Und wenn man die Linkskurve sucht, dann kommen alle Verkehrsunfälle (Jörg Haider soll auch in einer Linkskurve…). Soviel zu Suchfunktionen 😉

Blog aus

Die Sonntagzeitung meldet heute schon wieder das Ende der Blogosphäre. Die meisten hätten nichts Interessantes mitzuteilen und nicht einmal 100 LeserInnen am Tag. Keine Ahnung, wieviele ich habe. Es ist mir ziemlich egal. Nicht diejenigen, die meinen Blog lesen! Aber das Leben ist, wie es ist. Meist nicht sehr spannend. Die Neuigkeiten aus dem Landrat Baselland oder von der Informationsveranstaltung der SUVA sind halt nicht die Heuler im Tamedia Stammland.
Hätte da auch einige kritische Bemerkungen zur Entwicklung des Journalismus. Aber Quotenfängerei ist mir so etwas von fremd.