Wahlen – danach

Nun sind sie vorbei – die nationalen Wahlen. Meine Prognose hat sich nicht in allen Punkten bewahrheitet, die FDP konnte ihren Sitz knapp halten. Es freut mich, dass der Kanton Baselland von vier Frauen in Bern vertreten wird. Natürlich gratuliere ich Eric Nussbaumer, Susanne Leutenegger und Claude Janiak zu ihrer Wahl und wünsche ihnen das Beste. Dani Münger ist Erstnachrückender, wozu ich herzlich applaudiere. Die SP hat ein gutes Resultat erreicht und die Listenverbindung mit den Grünen war eine geschickte Sache. Die letzten Plakate hängen noch, aber für eine Weile kehrt nun Ruhe ein. Allerdings nicht lange: März 2012 sind Gemeindewahlen im Kanton. Es geht also schon bald wieder weiter.

So gerne

So gerne hätte ich den Mut jener Partei erlebt, die als erste die Plakate wieder abmontiert. Wäre das eine Meldung wert gewesen! Wir sind die Ersten! Beim Abräumen! Aber nun scheint die Gelegenheit, Mut zu zeigen, vorbei. Der Tag des unvermeidlichen Abräumens rückt näher. Falls es einen zweiten Wahlgang bei den Ständeratswahlen geben sollte (was ich nicht glaube), haben wir nochmals eine Runde zu erwarten. Mit einer Revolution ist im Kanton Baselland nicht zu rechnen. Aber das haben auch alle vor den Regierungsratswahlen gesagt und nicht Recht bekommen. Rechne mit einem Sitzgewinn für die Grünliberalten auf Kosten der FDP. Eine gewaltige Änderung scheint mir das aber eher nicht zu sein. Die Wahlbeteiligung dürfte eher klein werden. Irgendwie sind die Menschen mit anderem beschäftigt. Trotz allem: wählt! Die nächste Gelegenheit kommt erst in vier Jahren wieder.