Nein – nein

Das heutige Abstimmungsresultat im Kanton Baselland. Meine persönliche Parole war Ja – Ja. Dem Theater Basel wurde die Subventionserhöhung verweigert. Damit verfällt auch die Subvention aus der Stadt und die Verhandlungen dürfen von vorne beginnen. Schon droht Probenabbruch wegen ungesicherter Finanzierung. Das Spiel der FDP war einfach: man spricht wochenlang von der schlechten Finanzlage des Kantons und kann dann die Früchte eines Neins ernten. Wenn sich in zwei, drei Monaten dann herausstellt, dass die Finanzen in Baselland so schlecht nicht sind, sind die Leistungen schon gekürzt und man hat ein Problem weniger.

Das Nein zur Initiative „Schutz vor Waffengewalt“ war auf dem Land eh absehbar, da die Schützenvereine mobil gemacht haben. Zusammen mit den bürgerlichen Parteien reichte das. Immerhin gab es auch bei uns Gemeinden, die Ja gestimmt haben und die Städte haben es wenigtens versucht. Immerhin hat die lange Geschichte der Initiative zu deutlichen Verschärfungen im Waffengesetz geführt – das muss reichen.

Autor: Pia Fankhauser

Nicht nur links denkend. Menschen, Politik, Medizin, Technik und das Leben beschäftigen mich.

Ein Gedanke zu „Nein – nein“

  1. Schade, dass diese Finanztaktik jedes mal funktioniert.. Nun muss das Theater drunter leiden. Hoffentlich fallen ihnen alternative Finanzierungsmöglichkeiten ein.
    Bezüglich der Initiative „Schutz vor Waffengewalt“ liegt es nun an den Initiativgegner Vorschläge zu liefern. Nein sagen ist einfach, aber den Missbrauch von Schusswaffen einzudämmen nicht. Nicht nachdem die Initiative abgelehnt wurde.

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