Morgenstund

Hat Blog im Mund – oder so ähnlich. Nun bin ich und mein Blog unter den Radar der Baz geraten. Ergebnis ist heute dort zu lesen. Offenbar ist dem Journalisten dieser Blog zu wenig politisch, er mokiert sich über die Beiträge zum Adventskranz, zur Literatur etc. Immerhin ist der Blog aktuell wie man gerade feststellen kann.
Ein Experte gibt uns den Ratschlag, die sozialen Netzwerke zu nutzen. Das kommt ja gut an, wenn jetzt vor den Wahlen alle ein Facebook-Profil erstellen. Für politische Diskussionen verweise ich auf politnetz.ch, dort gibt’s auch Beiträge von mir, die etwas politischer sind als mein Blog.
Zur Richtigstellung (Vorteil eines eigenen Blogs;-)) ich habe nicht dieselben Gefühle beim Lesen von “ le Château de ma mère“ und „Elsies Lebenslust“. Wäre auch seltsam, denn eines erzählt aus Pagnols Kindheit und das andere ist ein Krimi. Es ging darum, Bücher nach vielen Jahren wieder zu lesen.
Und zu den sozialen Netzwerken ist zu vermelden, dass sie für vieles gut sind, aber nicht für differenzierte Sichtweisen.

Autor: Pia Fankhauser

Nicht nur links denkend. Menschen, Politik, Medizin, Technik und das Leben beschäftigen mich.

4 Gedanken zu „Morgenstund“

  1. Den Blog an sich habe ich noch nicht begutachtet. Es mag zwar richtig sein, dass sich Facebook nicht zwingend für tiefgreifende Analysen eignet. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich da durchaus Gedanken anschieben lassen. Schauen Sie doch mal auf meine Website. Da gibt es Dinge, die zuerst durch FB-Diskussionen angedacht wurden, bevor sie dann in meinen „Essays“ endeten.

  2. Schon seltsam, wie der Journalist sich Sätze aus dem Blog herauspickt und das Politische in Deinem Blog ignioriert! Was will er insgesamt sagen? PolitikerInnen sind Nullen, Journalisten sind top? Hat sich der Herr R., Journalist bei der BAZ, mal überlegt, was das für die Demokratie bedeutet? Kritik muss sein, einverstanden. Nun werden schlagartig bei den amtierenden Regierungsmitgliedern KommunikationsberaterInnen eingespannt und das Beste dargestellt. Wetten, dass dabei einige Journalisten die Seite wechseln werden?

  3. Ich finde Dein Blog gut. Ich werde ein wenig über Politik informiert, mehr Info möchte ich gar nicht, da ich sonst wieder in meiner Meinung beeinflusst würde.

    Ich werde aber auch über eine Politikerin persönlich informiert. Hätte jeder Politiker ein Blog wie Du, würde ich ihn vielleicht weniger schnell für ein A*schloch mit Ohren halten, weil ich doch dies und das aus seinem Leben erfahre und merke, dass er mit ähnlichen Problemen kämpfen muss, wie ich.

    Durch Deinen Blog hebst Du dich weniger vom „gewöhnlichen“ Bürger ab, als die anderen Politiker und meine Stimme ist Dir sicher, sofern ich die Möglichkeit habe, Dich zu wählen.

    Ohne dieses Blog, wüsste ich nicht einmal, dass es Dich gibt. Da ich sowieso generell Hassgefühle gegen Politiker habe, gehe ich auch nicht auf ein Politblog, wo jeder Idiot etwas über Politik schreibt. Hier allerdings bist Du nicht Politikerin, sondern Mensch. Und Menschen sind mit generell sympathisch. 🙂

  4. REPLY:
    gut. Genau das möchte ich ja mit meinem Blog: zeigen, dass Menschen Politik machen. Zudem ist so ziemlich jede Entscheidung, die wir an so einem Tag treffen, politisch. Welche Zeitung ich lese, welches Verkehrsmittel ich benutze, was ich esse etc. Mag keine Schlagzeilen liefern, aber jede ist wichtig. Danke dir Rockhound und wünsche dir frohe Festtage.

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