Sicher ist nichts

Ueli Maurer hatte Borreliose, Christoph Mörgeli einen schweren Unfall. Offenbar sind beide wieder genesen und haben keine Hemmungen, trotzdem die IV-Zusatzfinanzierung mit ihrer SVP und unsäglichen Inseraten abzulehnen. Keiner, aber wirklich keiner, ist sicher, dass ihn nicht eine Krankheit oder ein Unfall trifft, der sein Leben für immer verändert. Natürlich gibt es Schmarotzer (wie war das doch mit den Steuerflüchtlingen?), aber das heisst nicht,dass alle anderen darunter leiden müssen. Denn eines ist sicher: wenn gespart wird, dann bei allen. Dann gibts halt keinen Rollstuhl oder keine Rampe, keinen Treppenlift und kein umgebautes Auto. Die beiden Herren können sich wieder bewegen, viele andere nicht. Darum: überzeugt eure Umgebung, dass die IV-Zusatzfinanzierung angenommen werden muss. Wir haben Milliarden in Banken gestopft, da werden wir doch 0,4 % Konsumsteuer schaffen, die übrigens durch Konjunkturpakete auch wiederum subventioniert wird.

Autor: Pia Fankhauser

Nicht nur links denkend. Menschen, Politik, Medizin, Technik und das Leben beschäftigen mich.

2 Gedanken zu „Sicher ist nichts“

  1. Ich nerve mich auch über die ständige Werbung von den entsprechenden Parteien. Dabei habe ich schon lange Ja gesagt und das Couvert auch schon abgeschickt. Keine Frage, wir, die Überprivilegierten müssen die mittragen, die ein schweres Schicksal haben.

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