Egerkingen

kannte ich bis jetzt nur als Ausfahrt der Autobahn. Gestern traf sich der Vorstand der Kinderspitex Nordwestschweiz zur Sitzung mit anschliessendem Nachtessen. Von Egerkingen habe ich ausser dem Gasthof, dem Kreisel und dem Schnee nichts gesehen, aber es war ein intensiver Abend. Drei Stunden brüteten wir über Reglemente und Rahmenvereinbarungen. Drei Kantone – drei völlig verschiedene Systeme. Sehr föderalistisch und nicht sehr ökonomisch. Um die Kosten nicht unendlich in die Höhe zu treiben, suchen wir einfache Lösungen. Dann will aber die örtliche Spitex wieder ein Formular, dann die Gemeinde nur Geld ausgeben gegen ein anderes und die Krankenkassen spielen ja auch noch mit. Von der Wiege bis zur Bahre – Formulare, Formulare… Beim Essen gabs aber viel zu lachen und endlich auch mal ein anderes Thema.

Autor: Pia Fankhauser

Nicht nur links denkend. Menschen, Politik, Medizin, Technik und das Leben beschäftigen mich.

4 Gedanken zu „Egerkingen“

  1. Ich erlebe zur Zeit auch eine Anhäufung von bürokratischen Diktaten, zum Beispiel da, wo die Selbsthilfe Unterstützung finden sollte. Frau wünscht sich kaum zusätzliche Hürden! Wann verstehen das alle die Sparfritze und andere Organisationsberater?

  2. Ich kann diesen Namen nicht lesen oder denken, ohne in meinen „inneren Ohren“ Telegraph Road zu hören – aber mehr kenne ich davon auch nicht.

  3. REPLY:
    es wohl schon. Aber da so viele davon leben, alles noch ein bisschen komplizierter zu machen, dürfte das Interesse wohl nicht so gross sein.

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