Weihnachten

Ach, was für ein Thema. Eigenartigerweise freuen sich jetzt schon viele, wenn es wieder vorbei ist. Hätte heute mit einigen meiner Patientinnen locker den „Club zur Abschaffung von Weihnachten“ gründen können. Dieses Jahr gibts keinen Weihnachtsbaum, das Interesse war nur klein und was will ich so ein armes Bäumchen umbringen, nur damit es alleine geschmückt irgendwo steht. Den Adventskranz mit Verspätung noch hinbekommen, die Geschenke stark reduziert („ach, ich habe doch eh schon alles“), Essen organisiert. Guetzli keine gemacht, dafür viele bekommen. Karten bekomme ich nur noch von Firmen, mit denen ich dieses Jahr zu tun hatte. Was tun wir hier eigentlich? Höre nur von genervten Männern (dies von ebenso genervten Frauen), die sich offenbar bemüssigt fühlen, an Weihnachten irgendetwas zu leisten, das sie gar nicht wollen. Nehmts doch locker: es geht vorbei wie alles. Da kann man das Zusammensein doch auch etwas geniessen oder dann halt etwas Anderes tun. Werde heute Bing Crosbys Weihnachtslieder hören und einen alkoholfreien Glühwein trinken. Prost!

Autor: Pia Fankhauser

Nicht nur links denkend. Menschen, Politik, Medizin, Technik und das Leben beschäftigen mich.

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