Annova-Index

Der Annova-Index, geschaffen von der Santésuisse zur Kostendämpfung oder so, beschert mir jeweils gegen Ende Jahr freie Zeit in der Praxis. Da Physiotherapie zusammen mit den Medikamenten in den Index fällt und etliche Hausärzte sich vor Rückzahlungen an die Krankenkassen fürchten, werden die Verordnungen immer weniger. Nicht, dass wir mit unseren ca. 2 % an den Gesundheitskosten gross ins Gewicht fallen würden – es geht halt einfacher. So konnte ich mich heute ausgiebig mit dem Postangestellten (netter junger Mann) über die verschiedenen Arten des Päckliversandes nach Uster unterhalten. Express-, A- oder B-Post, von 17 bis 6 Franken. Da ich es am MORGEN aufgegeben habe, sollte es am Montag dort sein. Da fällt mir doch glatt wieder ein, dass die Post schon zigmal aufgeschlagen hat, wir aber immer noch auf dem Taxpunktwert von 1998 sitzen.

Autor: Pia Fankhauser

Nicht nur links denkend. Menschen, Politik, Medizin, Technik und das Leben beschäftigen mich.

2 Gedanken zu „Annova-Index“

  1. am Morgen aufgegeben, und es kommt am Montag an? Und das nennen die Express? Kein Wunder, dass die ständig aufschlagen müssen. Sonst merkt ja niemand mehr, dass sie überhaupt da sind.

  2. REPLY:
    Nein, das war eben A-Post. Express war nicht sicher, ob es am gleichen Tag (wirklich Express) oder am nächsten ankommen würde. Die Verhandlungen dauerten ca. 10 Minuten. Zeit ist bekanntlich ja auch Geld…

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