Fachstelle für Gleichstellung

Am 1. Juni stimmen wir über die Abschaffung der Fachstelle für Gleichstellung von Mann und Frau ab. Dies verdanken wir der Patei mit dem V. Natürlich sollte man/frau NEIN stimmen. Am Vorabend einen Artikel in der „Handelszeitung“ gelesen. Uns Frauen fehle es an Kampfwillen für eine Karriere, stand dort. Und der Artikel war bebildert mit??? Zwei Frauen, die Kaffee trinken, gopf! Dazu stand, es reiche halt nicht, zusammen Kaffee zu trinken. Geschrieben war der Artikel von einer Frau, deren Name ich sofort wieder vergessen habe. Aber vielleicht sollte man sie als frau ausschliessen. Ich schreibe euch dann, wenn ich so gemütlich karrierefördernd Kaffee trinke. Es gibt immer noch viel zu tun, stimmen wir nein.

Autor: Pia Fankhauser

Nicht nur links denkend. Menschen, Politik, Medizin, Technik und das Leben beschäftigen mich.

2 Gedanken zu „Fachstelle für Gleichstellung“

  1. Ich bin schon froh, dass du nicht Kaffee trinkst, sondern über Mittag mir meinen steifen Rücken massierst, der vom Arbeiten ganz steif ist. Wir beide chrampfen noch für unser Geld, und kämpfen dazu noch für die Gleichstellung: NEIN zur Abschaffung, sonst wird es noch schlimmer.
    Annemarie

  2. Frau darf das ja nicht fragen. Aber ganz ehrlich: was machen die denn eigentlich genau auf so einer Gleichstellungsfachstelle? „So abgehobene Studien“ antwortet Freundin N. jeweils in ihrem zickigsten Zickentonfall. Ich bin mir gar nicht sicher. ob sie nicht ein ganz ganz kleines bisschen Recht hat. Aber das ist wohl ähnlich, wie mit den Katholiken und dem Papst.
    Und mir fehlt es definitiv und in der Tat an „Kampfwillen“ für eine Karriere!

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