Andere

ich schaue mir meine gesprächspartner gerne an, rockhound hatte eben besuch von mir. da kam ich auf die homepage von herrn zellweger, den ich nicht kennen muss, da er weit entfernt politisiert (thun). er spricht auf seiner völlig durchgestylten seite vom strom-engpass. dabei habe ich immer gedacht, wenn der saft nicht mehr kommt, dann ist einfach fertig. ich halte die ganze geschichte für eine erfindung der stromwirtschaft und keiner konnte mich bisher vom gegenteil überzeugen. solange immer noch geräte entwickelt werden, die mehr strom benötigen als ihre vorgänger, muss ich mir wenigstens um die e-werke keine sorgen machen. da ja jede mieterin einen a-klasse-kühlschrank bekommt, damit ihre stromrechnung nicht so hoch ausfällt, ist alles gelöst. dann hätten wir aber noch die geschichte mit der grauen energie. wie thomas immer so schön erwähnt: alles ist viel komplexer, als ich meine.

Autor: Pia Fankhauser

Nicht nur links denkend. Menschen, Politik, Medizin, Technik und das Leben beschäftigen mich.

5 Gedanken zu „Andere“

  1. Also, du hast schon recht – so lange wir noch Geräte herstellen, die im Standby Mode soviel Strom fressen wie eine vierköpfige Familie am Tag verdient, haben wir wirklich ein Problem.
    Ob wir einen Strom-Engpass haben oder nicht, das kann ich nicht beurteilen – aber wenn sogar der EBM-Chef sagt, man brauche unbedingt ein neues AKW (leider kann ich ja hierzulande, vor allem in Miete, den Stromanbieter nicht wechseln – so eine Aussage wäre es allemal wert, den Anbieter zu verlassen!)…

    Für die graue Energie habe ich schon lange eine Lösung: Sobald sie komplett auf den Konsumenten abgewälzt wird, reguliert sich der Markt sofort selbst. Dann wäre nämlich die Tomate aus dem spanischen Gewächshaus viel teurer als diejenige aus der Region – und wir hätten verschiedene Fliegen mit einer Klappe geschlagen…

    Auf jeden Fall bekommt das Thema „Strom“ irgendwie immer mal wieder Aufmerksamkeit – ich wünschte mir, dass man es auch in der Klimadebatte verstärkt(er) aufgreifen würde…

  2. REPLY:
    Der Standby-Mode ist doch aber eine freiwillige Angelegenheit. Ich habe alle meine Geräte an Steckleisten mit Schalter angehängt. Wenn ich das Gerät ausschalte, knipse ich auch den Schalter an der Leiste aus. Sicher, das ist etwas aufwändiger, als nur mit der Fernbedienung auszuschalten, oder selber ausschalten lassen, aber es lohnt sich, wenn ich die Jahresstromabrechnung ansehe. Es ist viel besser für mein Portemonnaie.
    Der Standby-Mode ist aber gut für Menschen, die bettlägerig sind.

    Und, wer kauft noch Obst und Gemüse aus dem Ausland? Das ist verwerflich! Der Konsument kann sich ja auch hier selber entscheiden. Ich verzichte lieber auf exotisches Obst und Gemüse, das gerade keine Saison hat. Es ist nämlich auch für meinen Körper und mein Wohlbefinden besser.

    Aber – jeder soll/kann halt eben selber entscheiden.

  3. REPLY:
    Kerosin wird übrigens massiv subventioniert- schräg oder? Überall gibts Vollkostenrechnungen, nur beim Flugzeug nicht. Ich kaufe nix das weit entfernt produziert wurde, aber hors-sol auch nicht. Gewächshaus geht noch, aber ich weiss ja nicht, wie das geheizt wurde. Wusstet ihr übrigens das Halogen-Lampen (die viele in der schicken Küche haben) ein x-faches an Strom fressen? Ist nämlich gar nicht so schlimm, die olle Glühlampe, die wärmt wenigstens noch die Umgebung. Energiesparlampen sind dafür Sondermüll…Dann eben Kerzen, ist eh romantischer 😉

  4. REPLY:
    Oder einfach schlafen, wenn’s dunkel ist und wach sein, wenn’s hell ist. 😉

    Bei uns im Quartier brennen ja die Strassenlampen so hell, dass man nachts auch ohne zusätzliches Licht lesen kann. Praktisch, aber irgendwie auch blöd…

  5. dafür sind bei uns in Oberwil einige Strassen so dunkel, dass man eine Taschenlampe braucht. Interessant sind ja auch Tunnels: am Tag sind sie nicht beleuchtet, dafür nachts taghell. Da es ja auf der Autobahn auch keine Lampen hat, bräuchte man im Tunnel nachts auch kein Licht. Anfangs Jahr hatte ich meine neue Praxis und noch keine Lampen, da konnte ich nur bei Tageslicht arbeiten – ist sehr zu empfehlen!

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